Der LKW-Verkehr ufert immer weiter aus, und die Folgen sind wahrhaft
atemberaubend. Und teuer! Dabei muss die Allgemeinheit auch noch für die
Schäden bezahlen, während die Fuhrunternehmen, die einen Großteil der Schäden
an den Straßen, die Umweltbelastung und die Krankheitsfolgen verursachen, mit
Hilfe von direkten und indirekten Subventionen geschont werden.
Durch solche Wettbewerbsverzerrungen werden die umweltverträglicheren
Verkehrsträger Bahn und Schiff fortwährend benachteiligt. Alle Versprechungen
oder sogar vertragliche Verpflichtungen für „Kostenwahrheit“ wurden bisher
nicht eingelöst. Stattdessen werden unverhältnismäßig viele Straßenbauten
finanziert, eine weitere Fortsetzung der Ungerechtigkeiten! Längst sind
Möglichkeiten erprobt, der Kostenwahrheit näher zu kommen, zum Beispiel durch
die Einführung der Leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe in der Schweiz.
Erneut ist es notwendig, auf die Probleme und Lösungen in der Verkehrspolitik
aufmerksam zu machen. Der ITE-Aktionstag ist eine gute Gelegenheit dazu.
Was können Sie konkret tun?
Fax und E-Mail in dieser Woche versenden
Senden Sie an einen Fax an den zukünftigen EU-Verkehrskommmissar und an ihre
Verkehrsminister. Eine Vorlage finden Sie hier:
ITE_ProtestFax_2004
.
Die entsprechenden Kontaktadressen (Faxnummern) finden sich hier:
ITE_ContactFax_2004
Bitte teilt uns mit, an wen ihr ein Fax versendet habt.
Kostenwahrheit im Güterverkehr!
Weil die LKW ihre Kosten nur teilweise bezahlen, müssen wir zusehen, wie der
Schwerlastverkehr immer mehr ausufert.
Direkte und indirekte Subventionen machen Straßentransporte gegenüber Bahn und
Schifffahrt zur Billigbranche und heizen die Nachfrage künstlich an. Der freie
Wettbewerb, eigentlich ein Grundprinzip der EU, scheint für den Transportmarkt
nicht wirklich zu gelten.
Die Gütertransporte durch Europa haben sich seit den 70er Jahren bereits mehr
als verdreifacht, meist auf der Straße, wie die endlosen LKW-Karawanen auf den
Autobahnen zeigen. Die weiteren Prognosen sind atemberaubend...
Höchste Zeit für Korrekturen! Der immense Straßengüterverkehr ist nicht
naturgegeben, er kann reduziert und teilweise auf die Bahn oder Schiffe
verlagert werden. Dazu müsste aber alles, was den Wettbewerb verzerrt und den
Straßenverkehr weiter aufbläht, abgebaut werden. An seine Stelle müssten das
Verursacherprinzip und das Prinzip der Kostenwahrheit treten, was bedeutet:
ALLE Kosten kommen auf den Tisch. Und bezahlen müssen diejenigen, die sie
verursachen.
Würden alle Kosten, die durch den Güterverkehr entstehen, tatsächlich komplett
den Verursachern angelastet, gäbe es viele unnötigen Fahrten nicht mehr:
Leerfahrten, Umwegtransporte, „Karusselfahrten", Lagerhaltung auf der Straße....
Stattdessen würden die Transporte effizient organisiert. Eine bessere
Auslastung der Straßenfahrzeuge, die Reduktion von Leerfahrten und
Zusammenschlüsse in Fahrtenbörsen würden sich lohnen. Bahn und Schifffahrt
könnten der Straße leichter Paroli bieten. Höhere Transportpreise würden auch
die regionale Wirtschaft gegenüber Niedriglohnländern stützen, bspw.
Lebensmitteltransporte quer durch Europa würden sich nicht mehr lohnen. Durch
die eingesparten Schadstoffe und Lärmbelästigungen würden viele Krankheitsfälle
und Naturschäden vermieden. Auch die Straßensicherheit würde steigen.
Alle Rechnungsposten müssen auf den Tisch!
Zu schön um wahr zu sein? Eine Reihe von vertraglicher Verpflichtungen der EU
bestätigen die Prinzipien von Kostenwahrheit und Verursacherprinzip und
kündigen Maßnahmen an, zum Beispiel im Maastricht-Vertrag. Es fehlt auch nicht
an guten Instrumenten. Das beste Beispiel, die „Leistungsabhängige
Schwerverkehrsabgabe" (LSVA) wurde in der Schweiz schon vor Jahren eingeführt.
Es fehlt aber an konkreten Beschlüssen, und stattdessen greift man zu dem alten
untauglichen Mittel: dem Straßenbau. Der aber provoziert nur wieder neue
Fahrten, und so kann der Straßenverkehr scheinbar schrankenlos wachsen. Sogar
Lagerhallen werden geschlossen, weil eine „Lagerung auf der Straße" billiger
erscheint als die Miete.
Der Druck muss nun von der Bevölkerung kommen, zum Beispiel mit diesem
Aktionstag. Also: Lesen Sie unsere Hintergrundinformationen, sprechen Sie ihre
PolitikerInnen darauf an, unterstützen Sie uns!
Wie LKW-Verkehr immer billiger wird – Ein paar Spartricks
Die LKW-Halter müssen neben ihren Betriebskosten noch KFZ-Steuern,
Verbrauchssteuern auf Kraftstoffe und Mehrwertsteuern an die Staatskassen
zahlen, und in vielen Ländern auch noch Mauten oder die Eurovignette (eine
Jahresgebühr in Höhe von 855 – 1550 Euro.).
Eigentlich klingt das gewaltig: Wieso lohnen sich dann die vielen Transporte,
bei denen es auf Umwege, Leerfahrten etc offenbar gar nicht ankommt? – 30
Prozent der LKW fahren heutzutage leer durch Europa! - Irgend etwas stimmt da
nicht....
Eine Erklärung lautet: An anderer Stelle gibt es so viele Subventionen und
Sparmöglichkeiten, dass das Ganze trotz der Verschwendung ein Riesengeschäft
ist. Fragt sich nur für wen.
Spartrick 1: Nur ein Teil der Infrastrukturkosten wird in Rechnung gestellt
„Infrastrukturkosten", das sind die Kosten für Bau und Instandhaltung der
Verkehrswege, die Verwaltung sowie die Verkehrspolizei. Von den eingeforderten
direkten Gebühren des Straßengüterverkehrs werden nicht einmal 10 Prozent der
Kosten für die Straßennutzung abgedeckt, stellt die Europäische Kommission in
ihrem Grünbuch „Faire und effiziente Preise im Verkehr" fest. Der Rest wird auf
die Allgemeinheit abgeschoben. - Im Gegensatz dazu trägt die Bahn ihre
betriebswirtschaftlichen Infrastrukturkosten vollständig selbst.
Dabei ist der LKW-Anteil an den Infrastrukturkosten besonders hoch:
Unter der Last der modernen 40- und 44-Tonner ermüdet der Asphalt sehr schnell,
die hohen Gewichte verursachen Spurrillen und Risse in der Fahrbahn und
zerstören den Straßenunterbau. Der größte Teil der Straßen- und Brückenschäden
geht direkt auf das Konto der Schwertransporte.
Würden die Frächter mit vergleichbar hohen Kosten für die Straßenbenutzung
belastet wie die Betreiber von Schienenverkehr (derzeit ca 1,9 Cent pro
Tonnenkilometer), müsste ein LKW im Durchschnitt 9,1 Cent pro Kilometer für
seine Wegekosten bezahlen
Spartrick 2: Der Allgemeinheit zugeschoben: Umwelt-, Gesundheits- und soziale
Kosten
Durchschnittlich 520 Euro lässt jede/r von uns pro Jahr für indirekte
Zusatzkosten springen, die durch den LKW-Verkehr entstehen, aber in den
Bilanzen des Gewerbes einfach „vergessen" werden. Weil also die Umweltkosten,
Klimaschäden, Lärm, Unfälle, Gebäudeschäden etc. auf andere abgewälzt werden,
bezeichnet man sie als „externe" Kosten des LKW-Verkehrs. Europaweit summieren
sie sich auf 156 Milliarden Euro im Jahr. Sie schlagen als Steuern, öffentliche
Gesundheitskosten und auch über die individuellen Zahlungen der Geschädigten zu
Buche.
Rechenspiel:
Die externen Kosten betragen bei Bahntransporten ca 0,03 Euro / Tonnenkilometer
und bei Straßentransporten ca 0,09 Euro / Tonnenkilometer.
Mit jeder Tonne, die von der Straße auf die Schiene verlagert wird, können die
Staatskassen folglich 0,06 Euro pro Kilometer sparen.
Die Umweltfolgen des Verkehrs greifen tief in unser Leben ein und müssen
deshalb mit der allerhöchsten Priorität behandelt werden. Methodische
Schwierigkeiten dürfen kein Anlass zu Untätigkeit sein. Die EU hat –mit unseren
Steuergeldern! - ungefähr ein Dutzend aufwendiger, mehrjähriger
Forschungsprogramme finanziert, die alle das selbe Ergebnis haben: Die
Anrechnung der externen Kosten ist machbar, akzeptabel und überfällig!
Es ist also allerhöchste Zeit für die Einführung einer gemeinsamen Methode.
Spezialfall Berggebiete
Ein Lastwagen oder ein Güterzug belastet die Gesundheit stärker, wenn er durch
die Pyrenäen oder das Urner Reusstal dröhnt, als bei einer Fahrt durchs
Mittelland. Denn in Gebirgen stellen sich spezielle Probleme bei der Lärm- und
Luftschadstoffbelastung: enge Täler mit ungünstigen Ausbreitungsbedingungen und
häufigen Inversionswetterlagen führen zu Belastungen, die schon bei geringerem
Verkehrsaufkommen genau so hoch sind wie in Großstädten.
Darüberhinaus ist der Siedlungsraum begrenzt.
Die jährlich 160 Millionen Tonnen Gütern und 10 Millionen LKW, die z.B. die
Alpen überrollen, richten hier potenziell viel höhere Schäden an und müssten
dann auch entsprechend höhere Finanzposten einkalkuliert werden.
Kostenwahrheit für die Berggebiete heißt also, dass hier und in anderen
besonders sensiblen Regionen eigentlich höhere Gebühren erhoben werden müssen.
Spartrick 3: Wettbewerbsvorteile durch schlechte Sozialstandards
Eine Reihe von Transportunternehmen verderben die Preise durch zu niedrige
Löhne und erschreckend schlechte Sozialstandards für ihre Beschäftigten. Wer am
LKW-Lenkrad sitzt, ist oft zu enormen Fahrleistungen gezwungen, um überhaupt
ein Auskommen zu verdienen. Überhöhte Geschwindigkeiten, übermüdete Fahrer,
schlecht gewartete LKW sind die Folge, wo der Straßengüterverkehr zur
Dumpingbranche verkommen ist. Das deutsche Bundesamt für Güterverkehr musste
2002 feststellen, dass es bei den Straßenkontrollen über 120 000 Verstöße gegen
die Lenk- und Ruhezeiten gegeben hat. Da wird klar, was für eine Riesengefahr
hier lauert.
Solche Machenschaften entfachen eine mörderische Konkurrenz, die die gesamte
Branche unter Druck setzt. Betroffen sind viele angestellte Fahrer dubioser
großer Speditionen, vor allem aber die kleinen selbstständigen Unternehmen. Die
Zahl der Insolvenzen und derjenigen, die in die Abhängigkeit der großen
Speditionen getrieben werden, ist hoch. Die Bankrotte und ihre Folgen zahlt am
Schluss wieder einmal die Allgemeinheit!
So funktioniert das Lohn- und Sozialdumping:
-
Den Fahrern werden
extrem lange Arbeitszeiten
zugemutet.
-
Durch Termindruck zwingen Arbeitgeber ihre Beschäftigten immer wieder zur
Übertretung der Gesetze, vor allem zu
Verstößen gegen die Lenk- und Ruhezeiten.
-
Es ist durchaus üblich, nur 350 Euro als
Grundlohn
zu bezahlen, und den
Rest pro gefahrenem Kilometer.
-
Ganze LKW-Flotten werden „ausgeflaggt". Die Fuhrunternehmer profitieren von
niedrigeren Abgaben der anderen Länder.
Insgesamt geht man von
bis zu 50 Prozent Preisvorteil
für diejenigen Fuhrunternehmer aus, die die vorgeschriebenen
Arbeitsbedingungen für ihre Fahrer nicht einhalten.
Im Unterschied zu den Truckern sind für Bahnangestellte die Arbeits- und
Ruhezeiten, die Ausbildungskosten, die Tariflöhne, sozialen Zusatzabgeben usw.
nach deutlich besseren Standards geregelt. Die Einhaltung wird kontrolliert,
und ein Dumping ist daher nicht möglich.
Das dieser Umstand zum Konkurrenzvorteil für skrupellose Frächter wird, ist ein
Skandal!
Mit einer leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe zur Kostenwahrheit
Eine leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe (LSVA) ist ein gutes Instrument,
um den Straßenbenutzern ihre tatsächlichen Kosten anzulasten. In der Schweiz
wurde sie bereits am 1.1.2001 eingeführt. Sie gilt dort auf allen Straßen des
Landes und für alle LKW. Für jede LKW-Fahrt muss, abhängig von gefahrenen
Kilometern, zugelassenem Fahrzeuggewicht und Abgasklasse bezahlt werden. Wer
also viel fährt und viele Emissionen verursacht, zahlt mehr. In der Abgabehöhe
eingerechnet sind sowohl die Infrastrukturkosten wie auch die externen Kosten
des Verkehrs. Damit ist das Verursacherprinzip in Kraft: wer Kosten für die
Allgemeinheit verursacht, muss sie auch tragen.
Die LSVA ist eine Kilometerabgabe. Gegenüber der Kraftfahrzeugsteuer und der
Eurovignette (fixe Gebühren, bei denen nur für das Fahrzeug bezahlt wird, aber
nicht für die tatsächlichen Fahrten) wird die Schwerverkehrsabgabe den
Anforderungen an die Kostenwahrheit und das Verursacherprinzip viel besser
gerecht. Daher bietet es sich an, dass sie die KFZ-Steuer und die Eurovignette
ersetzt. Dies sollte möglichst in ganz Europa geschehen.
In mehreren Volksabstimmungen hat das Schweizer Volk den Wunsch nach einer
Schwerverkehrsabgabe bekräftigt. Kilometerabgaben können also Abstimmungen
gewinnen, sie sind akzeptiert und mehrheitsfähig. Und sie wirken positiv. In
der Schweiz ist die Zusammenarbeit zwischen den Speditionen und der Bahn stark
gestiegen, der LKW-Verkehr ist gesunken. Es geht also! Deshalb wollen wir jetzt
entsprechend deutliche Signale von der Politik sehen! Für ganz Europa.
Was ist jetzt zu tun?
1) Eine Gesamtbilanz muss auf den Tisch
Alle Schäden und negativen sowie positiven Effekte müssen zu einer Gesamtbilanz
öffentlich auf den Tisch kommen, mit regelmäßiger Berichtspflicht. Kritische
Prüfungen der Rentabilität bei der Bahn gibt es schließlich auch in Hülle und
Fülle.
2) Die tatsächlichen Kosten den Verursachern anlasten.
Sowohl die vollständigen Infrastrukturkosten als auch die Umwelt-, Sozial- und
Gesundheitskosten müssen in den Rechnungen für die LKW-Branche enthalten sein.
Das ist nur gerecht. Das Verursacherprinzip ist in EU-Verträgen schließlich
vertraglich vorgeschrieben, zum Beispiel im Maastricht-Vertrag. Jetzt ist die
Zeit es umzusetzen.
3) In ganz Europa eine leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe für LKW einführen
Die leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe (LSVA) wäre eine gute Nachfolgerin
der Euro-vignette. Allerdings muss der Entwurf der EU-Kommission zur
Novellierung der Eurovignetten-Richtlinie (1999/62/EU) noch stark verbessert
werden: - durch eine Abgabenhöhe, die weniger dem Druck der Frächterlobby
sondern eher den tatsächlichen Gesamtkosten entspricht. - durch eine sinnvolle
Verwendung der Abgaben (für mehr Nachhaltigkeit im Verkehr, und nicht nur für
Straßenbau); - durch die Möglichkeit in besonders sensiblen Gebieten auch
angemessen hohe Abgaben zu erheben; -durch einen Geltungsbereich auf dem ganzen
Straßennetz, eben überall wo auch Kosten entstehen.
4) Sensible Gebiete nicht vergessen
Besonders sensible Gebiete müssen weiter gehende Schutzregelungen erhalten.
Denn hier sind die Schäden und damit die Kosten potenziell höher als in anderen
Gebieten. Das muss auch in der neuen Richtlinie berücksichtigt werden.
5) Unfairen Sozialdumping-Tricks einen Riegel vorschieben.
Mit der künstlichen Verbilligung der Transporte auf dem Rücken der LKW-Fahrer
und zu Lasten der Sicherheit muss unbedingt Schluss sein! Notwendig ist eine
bessere Kontrolle der Arbeitsbedingungen, schärfere Sanktionen bei Verstößen
und die schnelle Einführung der 48-Stundenwoche für LKW-Fahrer. Dadurch werden
auch die Straßen wieder sicherer. Erst wenn die Transportpreise auf der Basis
von akzeptablen Sicherheits- und Sozialstandards kalkuliert werden, können
faire Wettbewerbsbedingungen und die Sicherheit auf den Straßen erreicht werden.
6) Marktverzerrungen zwischen Verkehrsträgern abbauen
Die Wettbewerbsbedingungen der Verkehrsträger untereinander müssen harmonisiert
wer-den. Einseitige Steuerbefreiungen, zum Beispiel die des Flugverkehrs von
der Mehrwert-steuer, müssen abgeschafft werden. Eine gerechtere
Kostenverteilung kann auch die LSVA nur bringen, wenn die Höhe der Abgabe den
Kosten angemessen ist und die externen Kosten nicht länger „vergessen" werden.
7) Verkehrsverlagerung finanziell fördern
Von zentraler Bedeutung ist, dass die jahrzehntelange einseitige Bevorzugung
des Straßenbaus beendet wird und stattdessen innovative Technik für die
Verlagerung der Güter auf die Schiene finanziert wird. Die Einnahmen aus der
LSVA müssen deshalb auch verwen-det werden, um die jahrzehntelang
vernachlässigte Modernisierung des Schienennetzes nachzuholen, stillgelegte
Gleisanschlüsse zu reaktivieren und neue zu bauen, und um intermodalen Verkehr
massiv zu fördern. Das gilt vor allem für die neuen Mitgliedstaaten, in denen
der Schienenverkehr noch einen hohen Anteil an den Verkehrsleistungen hat. Eine
dortige Stabilisierung und Qualitätsverbesserung des Schienenverkehrs käme auch
den bisherigen Mitgliedstaaten zugute.
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