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ITE Newsletter 61 / Februar/März 2003
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Freitag,
9. Mai 2003
Generalversammlung von ITE
in Bolzano (Italien). Ganztägig. Programm auf Anfrage erhältlich
unter
info@ite-euro.com
Samstag
10. und 11. Mai 2003
ITE-Kongreß
in Bolzano:
Organisiert
von
CIPRA
Italia – Dachverband für Natur- und Umweltschutz in
Südtirol – Legambiente
.
Der zehnte ITE-Kongreß beschäftigt sich mit der
komplizierten und widersprüchlich diskutierten Frage zu den
externen Kosten im Transportwesen.
Mehr
Infos unter
info@ite-euro.com
Samstag,
22. März 2003,
Generalversammlung des « collectif
alternatives Somport »
um
15 Uhr, Precilhon (Pyrenäen)
Infos
gibt es unter Tel: 05 59 39 41 45 und Fax: 05 59 39 90 13
Samstag
12. April 2003,
Generalversammlung der Alpen-Initiative
, Brigues.
Anmeldefrist bis 30. März.
Kontaktstelle
sekretariat@alpeninitiative.ch
Aktivitäten
Ihr
Verein/Ihre Organisation ist nicht Mitglied bei ITE und möchte
die Mitgliedschaft beantragen: Schreiben Sie sich baldmöglichst
unter
info@ite-euro.com
ein, damit über Ihren Aufnahmeantrag im Rahmen der
Generalversammlung 2003 abgestimmt werden kann.
Damit
können Sie in regelmäßigen Kontakt mit über 40
europäischen Vereinen treten, die sich täglich für
eine andere Verkehrspolitik in den Bergregionen einsetzen.
Nachrichten
Europäische
Kommission: Endlich eine Richtlinie um die Sicherheit in Tunnels zu
stärken
Die
europäische Kommission hat Mitte Januar eine neue Richtlinie
vorgeschlagen, die darauf ausgerichtet ist, einen einheitlichen
gehobenen Sicherheitsstandard in den europäischen Straßentunneln
zu erreichen. Die Europäische Kommission schlägt
Mindestanforderungen hinsichtlich der Sicherheit vor. 50% der
betroffenen Tunnel müssen in den ersten 6 Jahren entsprechend
verändert werden. Die vorgeschlagene Richtlinie enthält
verschiedene Normen hinsichtlich der Organisation, den Rollen und den
Verantwortlichkeiten von verschiedenen Sicherheitsorganisationen
sowie technische Normen, die beim Bau und Betrieb von Tunneln, bei
der Verkehrsordnung und den Benutzerhinweisen zu berücksichtigen
sind. Transport et Environnement, der europäische Dachverband
des Transport und Umweltorganisationen beurteilt die Richtlinie als
interessant, allerdings fehlt ein wichtiges Element : die
Beschränkung der Anzahl der LKW, die den Tunnel durchfahren.
Quelle: Europe information service.
Die
Richtlinie finden Sie in Französisch, Deutsch und Italienisch
unter
europa.eu.int/comm/transport/themes/land/english/lt_7_en.html
Deutschland:
Die Geringschätzung von Loyola de Palacio
Loyola
De Palacio wurde vor kurzem von den deutschen Medien zum Thema
Verkehrsabgaben interviewt. Ein solches System soll im September in
Deutschland eingeführt werden. Die Kommissarin hat die
Gelegenheit genutzt, um sich über die hohe Summe, die von den
Deutschen vorgesehen wird, zu beschweren (die Abgabe ist in
Wirklichkeit verschwindend gering, sie wird zwischen 12 à 17
Cents/km betragen, demgegenüber beträgt sie in Spanien 20
Cents). Danach fügte sie hinzu, daß die Straße
bereits ihre Kosten trägt und daß die Rahmenrichtlinie,
die vorgesehen ist, nicht die Umweltkosten berücksichtigt. Es
ist klar, daß De Palacio unter dem Druck der Straßenlobby
steht und dabei gegen die Inhalte Ihres Weiß-Buches kontert.
Damit unterstützt sie eine Minderheit von
Wirtschaftsunternehmen.
Mehr Infos über die Themen der
Kommissarin unter
info@t-e.nu
Mehr Infos über die Einführung dieser Steuer in
Deutschland unter
www.sueddeutsche.de/index.php?url=/wirtschaft/aktuell/62718&datei=index.php
Pyrenäen:
Keine Priorität für die Zentrale Transitstrecke
Wieder einmal hat sich der Rat
der Europäischen Verkehrsminister nicht für die zentrale
Transitstrecke durch die Pyrenäen ausgesprochen :
Frankreich war dagegen, weil hinsichtlich der Verkehrsfinanzierung
andere Prioritäten Vorrang haben.
Quelle: Heraldo de Aragon,
2. Dezember 2002
Frankreich:
Anhörung zu den Verkehrsinfrastrukturen (und die Straße
rollt)
Am
Dienstag 4. März 03 wurden nach 2 Monaten Verspätung
gegenüber dem angekündigten Datum, die nicht überraschenden
Ergebnisse der Anhörung vorgelegt, die vom Generalrat für
Verkehr und Finanzen durchgeführt wurde. Ziel: Soviel wie
möglich Straßen für so wenig wie möglich Geld.
Der Tunnel Lyon-Turin wird nicht als vordringlich eingestuft. Dagegen
sind in der Region Rhône-Alpes die Autobahnen A48
(Ambérieu-Bourgoin) und A51 (Grenoble-Sisteron) prioritäre
Maßnahmen. Diese zwei werden als Alternative zur Nord-Süd-Achse
im Rhône-Tal gesehen. Dennoch ein positiver Aspekt : Die
Gutachter sprechen sich für eine Modernisierung der bestehenden
Einrichtungen sowohl des Bahn- als auch Schiffsverkehrs aus. Wir
hätten dieses Prinzip auch gerne auf die Straße angewandt
gesehen.
Die
112 Seiten der Anhörung sind zu finden unter
http://www.equipement.gouv.fr/home-images/rapport.pdf
Die Reaktionen von France Nature Environnement sind verfügbar
unter
transports@fne.asso.fr
Italien:
Mahnbrief an die italienische Regierung
Die
Generaldirektion des EU-Innenmarktes hat als Antwort auf eine
Beschwerde des Umweltvereins Legambiente angekündigt, daß
die Europäische Kommission der italienischen Regierung einen
Mahnbrief geschickt hat. Das Infrastruktur-Gesetz, eingeführt
von dem Verkehrsminister Monsieur Lunardi, erlaubt Projekte bis zu
einer Summe von 100.000 Euros ohne Veröffentlichung
durchzuführen. Der Mahnbrief könnte zu der Eröffnung
eines Prozesses gegen Italien führen.
Quelle:
Legambiente 20.01.2003
,
http://www.lanuovaecologia.it/iniziative/vertenze/896.php
Italien:
Die A 27 ”Alemagna” weiterverfolgen?
Die
italienische Regierung will die Autobahn A27 ”Alemagna”
von Belluno nach Österreich weiter vorantreiben und hat dieses
Projekt in ihre « Gesetzesziele »
eingearbeitet. Dieses Projekt kommt einer Vergewaltigung des
Protokolls « Verkehr » der Alpenkonvention
gleich und stößt außerdem auf Widerstand der
autonomen Provinz Bolzano/Bozen. Die Region Veneto dagegen ist für
das Projekt und möchte vom euorpäischen Projekt
”Alpencors”
profitieren (Projekt Interreg B für eine verträgliche
Mobilität in den Alpen) um die mögliche Weiterverfolgung
des « Alemagna » wieder auf den Tisch zu
bringen.
Quelle:
AlpMedia 19.12.2002
,
www.legambiente.org/osservatori/parchi/notiziari/Notizie/2002/aprile2/03.htm
Maurienne :
Umweltkollektiv/Gesundheit in Maurienne
Fünf
Vereine die sich für den Umweltschutz und die Umweltvorsorge
einsetzen, haben ein Kollektiv gegründet, um gemeinsame Ziele
und Mittel zu vertreten. Das Kollektiv setzt sich aus folgenden
Vereinen zusammen : Oppositionskomité gegen die Linie THT
/ Verein der Autobahnanlieger/ Réagir ! Intercommunale
mauriennaise gegen die Beeinträchtigungen durch TGV,
Güterverkehr und Rollende Landstraße / Leben in Maurienne
stellt seine Charta im Rahmen eines öffentlichen gehen die
Dinge weiter wie zuvor. Aufweichung der Reglementierungen, Anhebung
der Schwellenwerte zur Schließung des Tunnels im Brandfall,
morgen vielleicht auch eine Reduzierung des Sicherheitsabstands......
schlußendlich Erhöhung des Verkehrs um einen Umweg für
die LKWs, die durch die Schweiz fahren (und damit
Schwerverkehrsabgaben bezahlen) zu bieten. Von den
800 LKWs,
die täglich den Mont-Blanc passieren, fuhren lediglich 200
vorher über Frejus bzw. das Tal von Maurienne. Wir erinnern
daran, daß bereits 2 Unfälle mit LKWs stattgefunden haben
und zwar am Dienstag, den 18/02 in Vigie und Mittwoch, den 19/02 auf
der Auffahrtsrampe. Dort hat die Fahrt eines LKWs am Gedenkstein der
Tunnelopfer geendet....
Mehr
Infos unter
www.arsmb.com
Veröffentlichungen
Öffentliche
Debatte zur Schienen-Umfahrung von Lyon : Diagnose
Zu
der erregten Debatte, die gleichzeitig mit der Debatte über die
Straßenumgehung-West von Lyon stattfand, gibt es nun endlich
eine zusammenfassende Diagnostik. Sie klärt die Zusammenhänge
zwischen Stellungnahmen und Erwartungen der von den Projekten
betroffenen Akteure.
Die
Zusammenfassung ist erhältlich bei
info@ite-euro.com
Transport
und wirtschaftliche Entwicklung
Der
Zusammenhang zwischen Transport und wirtschaftlicher Entwicklung wird
sehr kontrovers diskutiert. Die Politiker tendieren zu der Denkweise,
daß verkehrliche Investitionen die wirtschaftliche Entwicklung
damit die Beschäftigung fördern. Jedenfalls wird diese
These nicht von wissenschaftlichen Analysen unterstützt ;
diese zeigen vielmehr, daß die Sekundäreffekte auf
Wirtschaftswachstum und Beschäftigung, zumindest in entwickelten
Ländern, eher gering ausfallen bzw. daß sie manchmal sogar
auf regionaler Ebene gesehen, negativ ausfallen können.
Zu
dieser Problematik empfehlen wir die letzte Ausgabe von Echos (in Fr,
D, I), Mitteilungsblatt der Alpeninitiative Nr. 69 zu lesen.
Kontaktadresse
:
sekretariat@alpeninitiative.ch
oder auch 119
e
Runder Tisch der Europä
i
schen
Verkehrsministerkonferenz (in Fr und En) bei
www.oecd.org/cem/
.
Entwicklung
der Verkehrsinfrastrukturen und Auswirkungen auf die Umwelt
Die
Protokolle des Kolloquiums der « 'Ordre des Ingénieurs
de Genova » zum Thema "
Entwicklung
der Verkehrsinfrastrukturen und Auswirkungen auf die Umwelt:
Erfahrungen und Perspektiven von und für die
Ligurie"
(Rapallo, 19-20 Juni 2002) sind /auf italienisch) veröffentlicht
worden und können auf der Internet-Seite:
http://www.ordineingegneri.genova.it/Documentazione.html
gelesen werden. Sie beinhalten elf Beiträge, darunter auch ein
Beitrag zu den Problemen der Schienenwege im Nordosten von Italien.
Neue
Untersuchungen zu den externen Transportkosten in Italien
Federtrasporto
(der Dachverband der Transportunternehmen in Italien) hat die Studie
"Fisco e pedaggi per ridurre i costi del trasporto: la
metodologia" (auf italienisch, 267 Seiten) veröffentlicht :
Internet-Seite:
http://www.federtrasporto.it/bollettino12.htm
Das sind die Ergebnisse des ersten Teils einer neuen Studie über
externe Transportkosten in Italien.
Mitteilungen
Transport Europe Nr. 7 Dezember 2002 (27/01/2003)
Die
Mitteilungen Transports Europe Nr. 7 berichten über die
wichtigsten Ereignisse in der Europäischen Union und analysiert
die Entwicklung des bodengebundenen Güterverkehrs in
Zentraleuropa.
Das
Mitteilungsblatt kann heruntergeladen werden (nur auf französisch)
bei
Commissions_Permanentes/Observatoire/Europe
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