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Resolution:
Die Europäische Verkehrsinitiative ITE lehnt Riesen-LKW ab
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Die Zulassung von längeren und schwereren LKW ist inakzeptabel.
Die Europäische Verkehrsinitiative (ITE), ein Netzwerk von ca. 50 Umwelt- und Verkehrs-Organisationen in vom Verkehr besonders betroffenen Regionen setzt sich für die Verlagerung der Gütertransporte auf die Schiene ein, vor allem in den Alpen und anderen Gebirgsregionen. ITE ist besorgt über den wachsenden Druck, mit dem eine Zulassung von "60-Tonnern" für die Straßen in Europa betrieben wird. Wir lehnen diesen Schritt entschieden ab.
1) Die Zulassung von 60-Tonnen-LKW verhindert die dringend notwendige Verlagerung des Gütertransportes von der Straße auf die Schiene.
Die Verringerung der Personalkosten sowie die großen Kapazitäten von Fahrzeugen mit 60 Tonnen Höchstgewicht und 25,25 Metern Länge machen den Straßentransport viel billiger und ziehen Kunden von der Bahn ab. Bis zu 55 Prozent Rückverlagerung auf die Straße werden allein für den weit umweltfreundlicheren Kombinierten Verkehr erwartet. Dies steht im direkten Widerspruch zu einer Politik, die das Klima, die Gesundheit der Bevölkerung und die Umwelt schützt.
2) Megatrucks stellen ein großes Sicherheitsrisiko für die Menschen auf und neben den Straßen.
Die Zulassung von 60 Tonnen schweren bzw 25,25 Meter langen LKW würde das Überholen dieser Fahrzeuge viel gefährlicher machen. Auf Gefällestrecken im Gebirge besteht keine Garantie, dass die Bremsen dieser schweren Fahrzeuge angemessen funktionieren. In Kreisverkehren und in Kurven bleibt nicht genügend Platz für die anderen Fahrzeuge. Das Unfallrisiko steigt erheblich.
3) Die bestehende Infrastruktur ist nicht für die Riesen-LKW geeignet.
Dies betrifft vor allem Stadt-Durchfahrten, aber auch viele Autobahnausfahrten in engen Alpentälern, die mit einem engen Kurvenradius gebaut werden mussten. Wo es überhaupt möglich ist, die Infrastruktur zu erweitern, ist das extrem teuer. Ein beträchtlicher Teil der Brücken in Europa müsste verstärkt werden, Parkplätze und Raststätten sind nicht für Fahrzeuge dieser Größe ausgelegt. ITE lehnt es ab, dass wieder einmal so enorme Summen öffentlicher Gelder in die Straßeninfrastruktur investiert werden sollen.
Verabschiedet auf der Generalversammlung 2007 in Montgenèvre / Frankreich
am 24.3.2007
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