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7.-10.4.2005
ITE-Transittagung in Vitoria-Gasteiz (Spanien)
gemeinsam mit
T & E
Internationaler Güterverkehr und nachhaltige Entwicklung
Donnerstag, 7.4.
9.00-18.00 T&E: Internationaler Güterverkehr und nachhaltige Entwicklung
Freitag, 8.4.
9.00-13.00 T&E: Internationaler Güterverkehr und nachhaltige Entwicklung
14.00-18.00 ITE-Mitgliederversammlung
20.00-22.00 Gemeinsames Abendessen
Samstag, 9.4.
Tag der Organisationen und Gruppen aus den Berggebieten in Europa
gemeinsam koordiniert von FNE, ITE, T&E
9.00-12.00
Die Herausforderungen der europäischen Politik und ihre Auswirkungen auf unsere
Regionen
Die europäische Verkehrspolitik und die Rolle der europäischen Institutionen
Die Instrumente: Kostenwahrheit, Grenzwerte, gesetzliche Vorschriften (Lärm,
Luftschadstoffe), Fahrverbote, Alpenkonvention, Konzept der sensiblen Regionen
Kurzpräsentationen, Diskussion und Erfahrungsaustausch
14.00-17.00
Gemeinsam mehr bewirken: Auf dem Weg zu gemeinsamen Aktionen
Anmeldung
Sensible Gebiete, wie z.B. Berg-, Feucht- und Küstengebiete, sind besonders
anfällig für Verkehrsauswirkungen. Die rasche Zunahme des Güterverkehrs in
Europas sensiblen Regionen, wie z.B. den Pyrenäen, hat zu einer massiven
Verschlechterung der Luftqualität in den Gebirgstälern und zu verbreiteter
Lärmbelastung geführt. Sie stellt auch ein Sicherheitsrisiko dar und trägt zu
einer zunehmenden Verstopfung der Verkehrsinfrastrukturen bei.
Für eine Verbesserung dieser Situation stehen mehrere Instrumente zur
Verfügung. Ein Standardzugang bietet keinen ausreichenden Schutz der sensiblen
Gebiete vor den negativen Auswirkungen des Güterverkehrs. Sowohl aus
praktischen als auch aus politischen Gründen ist ein einziges Instrument nicht
ausreichend.
T&E hat sich seit 1999 intensiv mit den Fragen des Güterverkehrs in
sensiblen
Regionen beschäftigt. Im Mai 2005 geht das T&E Projekt „Sicherer und
Nachhaltiger Güterverkehr" zu Ende. Güterverkehr in sensiblen Regionen hat
innerhalb des Projektes eine wichtige Rolle gespielt und wird Thema des zweiten
Teils der Konferenz sein.
Ziel der Konferenz
Die Konferenz soll Bewusstsein für die Sensibilität der Berggebiete wecken und
die Auswirkungen des Verkehrs auf sensible Regionen wie die Pyrenäen wecken.
Sie soll einen Überblick über die potentiellen Instrumente für nachhaltigen
Güterverkehr in sensiblen Gebieten geben. Anhand von beispielhaften Projekten
in den Pyrenäen und den Alpen sollen den EntscheidungsträgerInnen auf
regionaler, nationaler und Europäischer Ebene realistische Instrumente
vorgestellt werden. Ein Schwerpunkt wird auf dem Potential und den Grenzen des
Baus von Infrastrukturen zur Lösung von Verkehrsproblemen in sensiblen Gebieten
liegen. Dabei werden auch die potentiellen Konflikte zwischen knappen
finanziellen Ressourcen, verschiedenen Interessen auf regionaler, nationaler
und europäischer Ebene erklärt.
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