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ITE stützt sich zur Erreichung
ihrer Ziele auf zwei Dokumente: die im Februar 1998 in Turin
verabschiedeten Statuten und das im Jahre 1995 erarbeitete Strassburger
Manifest
. Dieses Manifest wird von einer
Vielzahl europäischer Organisationen unterstützt.
Ziele
Art.2.der Statuten
Ziel der Vereinigung ist es, die Belastungen und
Risiken durch den europäischen Güterverkehr auf ein für Menschen,
Tieren, Pflanzen sowie deren Lebensräume erträgliches Mass zu senken.
Dazu ist eine grundlegend neue
Verkehrspolitik nötig, die sich and den Grundsätzen aus dem Strassburger
Manifest vom 16. Oktober 1995 orientiert.
Das Manifest
Manifest für einen menschen-
und umweltgerechten VerkehrDie durch den europäischen Güterverkehr
verursachten Belastungen haben das für Menschen, Tiere und Pflanzen
sowie deren Lebensräume erträgliche Mass längst überschritten.Kein Land
kann dieses Problem allein bewältigen. Eine internationale
Zusammenarbeit ist nötig, um die Lebensqualität zu verbessern und die
regionalen wirtschaftlichen Aktivitäten zu erhalten und
weiterzuentwickeln. In diesem Zusammenhang setzen wir uns für die
Erarbeitung und die Umsetzung neuer Regeln auf europäischer Ebene ein,
indem wir die Alpeninitiative als Beispiel nehmen und die Inkraftsetzung
der Alpenkonvention verlangen.
Unser Handeln wird von den
nachstehenden Grundsätzen geleitet:
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Für
alle Transportmittel die Kostenwahrheit unter Einbezug der sozialen
und ökologischen Kosten verwirklichen.
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Der
Bahn für den Güterfernverkehr den Vorrang einräumen und die
Schifftransporte auf bestehenden Wasserstrassen und entlang der
Meeresküsten begünstigen.
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Die
Benutzung der Transportkapazitäten optimieren und bestehende
Infrastrukturen verbessern, insbesondere um Belastungen zu senken.
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Die
Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe sicherstellen, um Strassen-
und Flugtransporte über lange Distanzen zu verringern.
Diese vier Grundsätze
geben im Vergleich zu den heute gültigen Entscheidverfahren für
Verkehrsinfrastrukturen neue, konstruktive Anstösse für eine langfristig
erträglichere Entwicklung.
Schliesslich verlangen
wir bei allen öffentlichen Entscheiden die Beachtung der Transparenz und
die Demokratisierung der Entscheidungsprozesse.
Strassburg, 16. Oktober 1995
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