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ITE - Newsletter 1999

ITE-FAX Nr. 42 Dezember 1999

Agenda

3./4.. März 2000 7. ITE Transittagung, Chamonix/F. www.ite-euro.com/ITE

17./18. März 2000 T&E Conference on transport and enlargement
Info: Stephanos Anastasiadis, T&E, Bd de Waterloo 34, B-1000 Brussels, T: +32-2-502 9909, F: +32-2-502 9908, E-mail: t+e@arcadis.be

25. März 2000 "Welche Schiene - welche Strasse?. Bundesverkehrswegeplan auf dem Prüfstand" -
Fachseminar des BN Bayern in Regensburg
Info: Bund Naturschutz Verkehrsreferat, Richard Mergner, Bauernfeindstraße 23. D-90471 Nürnberg, Tel. 0911/8187825, r.mergner@lfg.bund-naturschutz.de

7. Mai 2000 Grosse internationale Kundgebung im Aspetal
Info: Collectif Alternatives Somport, BP 131, F-644000 Oloron-Sainte-Marie, T: +33-5-59 39 41 45, F_ 33-5-59 39 90 13, mail: Somport@aol.com
Nähere Informationen und weitere Termine: www.alpeninitiative.ch (Termine) und Redaktion ITE-Fax.

Nachrichten

EU: Verkehrsminsiterrat 9./10. Dezember: Viel Lärm um Nichts?
Beim Verkehrsministerrat im Juni wurde die EU-Kommission beauftragt, Vorschläge für eine Richtlinie zur Sicherheit von Tunneln vorzulegen. Am 6. Oktober erhielt sie dann den Auftrag, Massnahmen zum Schutz der Alpen auszuarbeiten. Beides wurde am letzten Verkehrsministerrat nicht diskutiert. Immerhin wurde zum Thema Integration des Umweltschutzes ein recht konkretes Indikatorenpapier gutgeheissen. Fragt sich nur, ob es im nächsten Jahrtausend auch umgesetzt wird.
Info: Renate Zauner, Alpen-Initiative, T: 41-27-924 22 26, F:41-27-924 43 05, mail: alpite@rhone.ch

Brenner: Mautklage der EU und horrende Verkehrszuwächse
Die Alpenstrassen AG hat kürzlichbekanntgegeben, dass der Schwerverkehr am Brenner bis Ende November 1999 im Gegensatz zum Vorjahr um 14 (!) Prozent zugenommen hat (10 Prozent ohne Tauerntunnel-Umleitung, das ist ein Zuwachs von 150.000 LKW.
Gleichzeitig wurde beim Europäischen Gerichtshof die Klage der Europäischen Kommission wegen der Brennermaut behandelt. Österreich riskiert wegen der vor einigen Jahren zum Schutz der Bevölkerung eingeführten höheren Maut Rückzahlungen in Milliardenhöhe. Das Urteil wird für Februar erwartet.
Infos: :Alpinus, Mediennetzwerk Alpen, info@alpen300
 

Brenner: Transitforum stellt aktualisierte Transitschutzerklärung vor
Am 1. Dezember präsentierte das Transitforum an einer Pressekonferenz eine von namhaften Persönlichkeiten unterzeichnete Transitschutzerklärung. Die Erklärung xx
Infos: Alpinus, Mediennetzwerk Alpen

Liechtenstein: Binding-Preis für VCL
Der Verkehrs-Club Liechtenstein durfte am 19. November einen der begehrten und prestigeträchtigen Binding-Preise für Natur- und Umweltschutz entgegen nehmen. Der Preis wurde in Anerkennung des unablässigen Einsatzes für eine angemessene, umweltverträgliche Verkehrspolitik in Liechtenstein und der damit verbundenen Bemühungen für Information und Sensibilisierung der Öffentlichkeit verliehen.
Infos: Georg Sele, VCL, Im Güetli 5, FL-9490 Vaduz, mail: SEG@BI.BALZERS.NET

Liechtenstein:
Auszeichnung des VCL im Nachhaltigkeitswettbewerb der Bodenseeagenda 21
Die Internationale Bodenseekonferenz IBK will mit der Bodenseeagenda 21 zu einer nachhaltigen Entwicklung der Bodenseeregion beitragen. Im Rahmen der Regierungschefkonferenz der IBK am 2. Dezember in Bregenz durfte der Verkehrs-Club Liechtenstein den ehrenvollen 3. Preis in der Kategorie 1 entgegennehmen.
Infos: Georg Sele, VCL, Im Güetli 5, FL-9490

Deutschland: Investitionsprogramm 1999 – 2002 für Bundesverkehrswege
Im November 1999 wurde von der deutschen Bundesregierung das umstrittene Investitionsprogramm 1999 – 2002 für alle Bundes-verkehrswege beschlossen. Aufgrund des Sparpaketes «Zukunftsprogramm 2000» stehen insgesamt 67,4 Milliarden Mark im Vierjahreszeitraum 1999 bis 2002 zur Verfügung. Fast die Hälfte der Investitionen fallen auf Ersatz und Erhaltung Während für die Schiene insgesamt 25,7 Milliarden Mark investiert werden sollen, sind für die Bundesfernstraßen 33,6 Milliarden, für die Wasserstraßen 3,8 Milliarden vorgesehen.
Vom im Koalitionsvertrag festgelegten Ziel der schrittweisen Angleichung der Investitionsmittel zwischen Schiene und Straße ist das Investitionsprogramm noch ein ganzes Stück entfernt. Nur durch den Druck der Grünen und der Umweltverbände konnten dem SPD-Verkehrsministerium noch weitere Mittel für die Bahn abgerungen werden.
Info: Richard Mergner, BN Bayern, T: 49-911-8187825, r.mergner@lfg.bund-naturschutz.de

Frankreich: Gayssot macht Vogesen Weihnachtsgeschenk
Nachdem im Juni die lokalen Umweltgruppen bei Gericht bereits ein klares Nein zur Transitstrasse RN66-E512 errungen schneiten jetzt kurz vor Weihnachten zum zweiten Mal gute Nachrichten ins Haus: In einem vom französischen Verkehrsminister in Auftrag gegebenen Bericht kommen die Techniker zum Schluss, dass in nächster Zukunft an der Nationalstrasse RN66 nur kleinere Arbeiten nötig sein werden.
Info: Daniel Walter, Thur Ecologie & Transports, T: 33-3-89 82 41 75

Publikationen

Bergspezifische Umweltqualitätsziele im Verkehr
Dokumentation des gleichnamigen Worksphops der CIPRA International in Brig im April 1999.
Bezug: Gesamtbericht: www.cipra.org., Ausschnitt: CIPRA International, Im Bretscha 22, FL-9494 Schaan, Tel. 00432-237 40 30

Environmentally Sustainable Transport - Individual Project Case Studies for Phase II
Bericht der OECD, der u.a. einen Bericht über den Güter- und Personenverkehr in den Alpen enthält.
Bezug: Der Bericht ist auf der Homepage der OECD abrufbar: www.oecd.org/env/ccst/est

Bitte schickt Eure Meldungen für den nächsten Fax bis 15. Jännerr an:
Alpen-Initiative, Redaktion ITE-Fax, Postfach 29, CH-3900 Brig
F: 0041 - 27 - 924 43 05 / E: alpite@rhone.ch Besten Dank!
 

 

ITE-FAX Nr. 41 Oktober/November 1999

Initiative Transport Europe (ITE)
Europäische Initiative für menschen- und umweltgerechten Verkehr
Postfach 29, 3900 CH-Brig
Tel. 0041-27-924 22 26; Fax: 0041-27-924 43 05; e-mail: alpite@rhone.ch
www.ite-euro.com/ITE
 


Intern

ITE Aktionstag 2. Oktober 1999:
Der diesjährige ITE Aktionstag stand unter dem Motto «JA zu einer europaweiten Schwerverkehrsabgabe, NEIN zur Reduktion der Fahrverbote». Es wurden Protestfaxe an die EU-Verkehrs-Kommissarin und die nationalen Verkehrsminister gesandt.
Die Botschaft des Aktionstages wurde durch koordinierte (Blockade)Aktionen an den drei Hauptübergängen der Alpen, in den Pyrenäen und den Vogesen unterstrichen:
- Transparentaktion am Brenner und im bayrischen Inntal
- Rockkonzert auf der Gotthardautobahn
- Blockade der Autobahn am Fréjus
- Baustellenbesetzung und Blockade im Aspetal/Pyrenäen
- Fahhraddemo und Blockade in den Vogesen
Reaktionen
Protestfaxe:
Der schweizerische Verkehrsminister hat umgehend auf das Fax geantwortet und uns seine Unterstützung für unsere Anliegen zugesagt. Das deutsche Verkehrsministerium teilte mit, dass es sich auch in Zukunft dafür einsetzten wird, dass die deutsche Fahrverbotsregelung von der EU nicht angetastet wird und dass Deutschland vor Ende 2002 die Einführung einer streckenbezogenen Autobahngbühr plant, einer europaweiten Regelung derzeit allerdings skeptisch gegenübersteht. Auch die EU-Verkehrskommissarin Loyola de Palacio will zwar prinzipiell das Prinzip der Kostenwahrheit umsetzen, die von uns vorgeschlagenen konkreten Schritten zur Einführung einer europaweiten Schwerverkehrsabgabe erscheinen ihr aber verfrüht. Bezüglich der Fahrverbote wird von der Kommission darauf hingewiesen, dass der Kommissionsvorschlag keine "Abschaffung" sondern nur eine "Harmonisierung" der Fahrverbote zum Ziel hat...
Aktionen:
Das schweizerische, bayrische und französische Fernsehen brachten Berichte, in der Schweiz berichtete auch die nationale Presse, es gab auch ein gutes regionales Presseecho.

Agenda

9./10. Dezember: EU-Verkehrsministerrat, Luxemburg
 

10./11. Dezember Europäischer Rat, Helsinki
Treffen der EU-Regierungschef an dem ein detaillierter Aktionsplan für die Integration des Umweltschutzes in die Verkehrspolitik vorgelegt werden soll.
 

3./4.. März 2000 7. ITE Transittagung, Chamonix/F
 

7. Mai 2000 Grosse internationale Kundgebung im Aspetal
Info: Collectif Alternatives Somport, BP 131, F-644000 Oloron-Sainte-Marie, T: +33-5-59 39 41 45, F_ 33-5-59 39 90 13, mail: Somport@aol.com
Nähere Informationen und weitere Termine: www.alpeninitiative.ch (Termine) und Redaktion ITE-Fax.

Nachrichten

Frankreich:
Mont Blanc-Tunnel wird zugemauert
Auf Einladung der ARSMB (Association pour le respect du site du Mont Blanc) versammelten sich am 30.10. über 100 Umweltorganisationen aus Österreich, der Schweiz Italien und Frankreich in Chamonix und berieten über Strategien zur Verhinderung der Rückkehr der Lastwagen. Am Nachmittag errichteten sie dann gemeinsam mit den lokalen Bürgermeistern und einem EU-Parlamentarier eine Mauer vor dem Mont Blanc Tunnel. Die ARSMB zog auch eine Zwischenbilanz ihrer Petition «Nein zur Rückkehr der Lastwagen», die innerhalt weniger Monate von über 100'000 Personen unterschrieben wurde.
Informationen: Jean-Paul Trichet, ARSMB, Maieon de la montagne, F-74400 Chamonix, T: +33-6-07 69 68 49, F: +33-4-50 47 28 65

Strassburg/Luxemburg: Übergabe der Petition für eine europaweite Schwerverkehrsabgabe
Die Unterstützung für mehr Kostenwahrheit im Strassenverkehr ist enorm: an die 500 Organisationen aus ganz Europa haben innerhalb weniger Monate die internationale Petition für eine europaweite Schwerverkehrsabgabe unterzeichnet. Da zeigten sich sogar die EU-Verkehrsminsiter begeistert und empfingen eine Delegation der Unterzeichnerorganisationen. Auch im EU-Parlament wurde die Petition sehr positiv aufgenommen. Sie muss jetzt die administrativen Hürden durchlaufen und wird dann in einigen Monaten in den entsprechenden Ausschüssen behandelt werden.
Informationen: Erreur! Signet non défini. Renate Zauner, Alpen-Initiative, Tél. 0041-27-924 22 26, Fax: +41-27-924 43 05, M: Erreur! Signet non défini. Heike Aghte, Rosenheimerstr. 1, D-83115 Neubeuern/Inn, T/F: +49-8035-4653, mail: Heike.Aghte@t-online.de

Brüssel/Luxemburg: Vorläufig keine Einigung auf Fahrverbotsharmonisierung
Die EU-VerkehrsministerInnen diskutierten am 6. Oktober den Vorschlag der EU-Kommission für eine Harmonisierung, konnten sich aber auf keinen Kompromiss einigen. Noch ist das Projekt aber offiziell nicht vom Tisch. So wird derzeit im EU-Parlament ein Bericht dazu erarbeitet und angesichts der konservativen Mehrheit ist eine Übernahme des Vorschlags der Kommission leider durchaus nicht ausgeschlossen.
Infos: Renate Zauner, Alpen-Initiative, Postfach 29, CH-3900 Brig, T:+41-27-924 22 26, F: +41-27-924 43 05, mail: alpite@rhone.ch Erreur! Signet non défini.

Luxemburg: Französischer Verkehrsminister legt Alpenmemorandum vor
Am EU-Verkehrsminsiterrat vom 6. Oktober hat die französische Verkehrsdelegation, der sich die östereichische und die italienische Delegation anschlossen, ein Memorandum vorgelegt, dass neue verkehrs- und gesellschaftpolitische Entscheidungen verlangt, um die Verkehrsprobleme in den Alpen zu lösen. Die EU VerkehrsministerInnen haben bereits an der Tagung vom 17. Juni die Kommission ersucht, Vorschläge zur Verbesserung der Sicherheit in Tunneln zu unterbreiten und nahmen zur Kenntnis, dass die Kommission beabsichtigt, die weiteren in dem Memorandum enthaltenen Aspekte zu prüfen und dem Rat auf seiner Tagung im Dezember Bericht zu erstatten.
Infos: Renate Zauner, Alpen-Initiative, Postfach 29, CH-3900 Brig, T:+41-27-924 22 26, F: +41-27-924 43 05, mail: alpite@rhone.ch Erreur! Signet non défini.

Internationaler Aktionstag der Lastwagengewerkschaften: Übermüdung tötet
LastwagenfahrerInnen in ganz Europa protestierten am 5. Oktober für angemessene Arbeitszeiten, bessere Kontrollen und gegen die Verkürzung der Fahrverbote. Sie unterhielten Unterstützung von Umweltseite, die sich mit den Forderungen der Chauffeure solidarisch erklärte.
Info: ETF (European Transport Federation), Sabine Trier, Rue de Pascale, 22, B-1040 Brüssel, T: +32-2-285 46 60, F: +32 2 280 08 17, mail: fest@village.uunet.be

Schweiz: Umweltorganisationen verzichten auf ein Referendum
Das schweizerische Parlament hat am 8. Oktober beschlossen den Verkehrsvertrag mit der EU zu ratifizieren, aber als Ausgleich für die Zulassung von 40-Tönnern ein Paket von Begleitmassnahmen zu beschliessen, das es ermöglichen soll, den alpenquerenden Strassentransitverkehr bis 2004 auf die Shciene zu verlagern. Die Umweltorganisationen zeigten sich vom Ergebnis enttäuscht, beschlossen aber auf ein Referendum gegen den Vertrag zu verzichten, da dadurch die Ausgangslage nicht besser würe.
Infos: Alf Arnold-Rosenkranz, Alpen-Initiative, T:+41-41-870 97 85, F:871 26 62, mail: alpeninitiative@bluewin.ch

Schweiz: Über 100'000 Bürgerinnen und Bürger wollen den motorisierten Verkehr halbieren
Der ständige Anstieg des motorisierten Verkehrs ist nicht nur völlig widersinnig und unnötig, er verursacht auch untragbare Umweltschäden. Eine Gruppe innovativ-kreativer SchweizerInnen hat deshalb die Volksinitiative «UmverkehR» gestartet, die die Halbierung des motorisierten Verkehrs einfordert. Über 100'000 BürgerInnen fanden die Idee so toll, dass sie sie mit Ihrer Unterschrift unterstützt haben und so wird nun demnächst darüber abgestimmt, wahrscheinlich im März 2000.
Infos: Duscha Padrutt, UmverkehR, Elisabethenstr. 16, Ch-8036 Zürich, mail: zh@umverkehr.ch

Frankreich: Mobilisierung im Vallée de la Maurienne
Am 22. September fand im Vallée de la Maurienne eine gemeinsame Protestveranstaltung von lokalen und regionalen Umweltorganisationen, Gewerkschaften und PolitikerInnen statt. Sie richtete sich gegen die unerträgliche Lastwagenflut (bis zu 6000 LKW/Tag). Eine 50-köpfige Delegation aus Chamonix, sowie VertreterInnen aus Österreich, der Schweiz und den Pyrenäen zeigten mit Ihrer Anreise die Unterstützung der Forderungen nach der Umsetzung von Alternativen zum ständig steigenden Strassentransitverkehr.
Infos: Réagir, Eric Lanoë, Hôtel de Ville, F-73500 Modane, T/F: +33-4-79 05 02 48

Pyrenäen: 3'500 Personen demonstrieren gegen Autobahnprojekt durch das Baskenland
Nicht nur in den Alpen, auch in den Pyrneäen mangelt es nicht an völlig absurden Strassenprojekten. Neben der Transitschneise durch das Aspetal gibt derzeit v.a. die geplante Autobahn quer durch das Baskenland Anlass zu Protest. Das Strassenprojekt würde nicht nur irreparable landschaftliche Schäden verursachen sondern die wirtschaftliche Grundlage der gesamten Region, Landwirtschaft und Tourismus völlig zerstören. Kein Wunder, dass sich massiver Widerstand regt. Die Demonstration ab 23. Oktober war nur ein Anfang.
Infos: Beñat Errecalde, LEIA, Rue de la Maire, F-64430 Baïgorri, T: +33-5-59 37 40 68, F: +33-5-59 37 40 68, mail: berrecalde@aol.com


Publikationen

Kostenwahrheit - Schwerverkehrsabgaben
Final report on options for charging users directly for transport infrastructure operating costs
Der dritte Bericht der von der EU-Kommission zum Thema Kostenwahrheit eingesetzten Expertengruppe. Brüssel, 9.9.1999
Bezug: Renate Zauner, Alpen-Initiative, Postfach 29, CH-3900 Brig, T:+41-27-924 22 26, F: +41-27-924 43 05, mail: alpite@rhone.ch Erreur! Signet non défini.


LSVA konkret. Die "Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe/LSVA". Hintergründe-Abgaben-Tipps-Alternativen
Die neuesten Informationen zur Umsetzung der leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe (LSVA) in der Schweiz, ansprechend aufbereitet in einer 16-seitigen A5-Broschüre mit vielen Abbildungen. Erhältlich in deutsch, französisch, italienisch und englisch.
Bezug: Oberzolldirektion, CH-3003 Bern, T: +41-31-322 65 11, mail: ozd.lsva@inet.ezv.admin.ch

Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe. Projektstand im Mai 1999
14-seitige A4-Broschüre, mit Hintergrundinformation zur Erhebung der Schwerverkehrsabgabe.
Bezug: Oberzolldirektion, CH-3003 Bern, T: +41-31-322 65 11, mail: ozd.lsva@inet.ezv.admin.ch

Zahlen zum Transitverkehr in den Alpen und Pyrenäen
- AlpiInfo Güterverkehr. Alpenquerender Güterverkehr auf Strasse und Schiene 1988, 1992, 1997 und 1998 (Alpenbogen Ventimiglia-Wien)
Die neuesten Zahlen zum Strassen- und Eisenbahnverkehr durch die Alpen. Erhältlich in deutsch, französisch und italienisch. Dienst für Gesamtverkehrsfragen, Bern, 1999

- Verkehr durch die Alpen und Pyrenäen
Kommentierter Überblick über die Verkehrsströme durch die Alpen (1998) und Pyrenäen (1995), 3 S, Alpen-Initiative

Bezug beiderPublikationen: Alpen-Initiative, Postfach 29, CH-3900 Brig, T:+41-27-924 22 26, F: +41-27-924 43 05, mail: alpite@rhone.ch Erreur! Signet non défini.

ÖTV Studie: Ergebnisse einer Befragung von Berufskraftfahrern
Die Ergebnisse einer von der deutschen ÖTV durchgeführte Umfrage unter Lastwagenfahrern, die die schlimmsten Befürchtungen bzgl. Arbeits- und Ruhezeiten belegt. 1999
Bezug: Alpen-Initiative, Postfach 29, CH-3900 Brig, T:+41-27-924 22 26, F: +41-27-924 43 05, mail: alpite@rhone.ch Erreur! Signet non défini.

Bitte schickt Eure Meldungen für den nächsten Fax bis 15. Dezember an:
Alpen-Initiative, Redaktion ITE-Fax, Postfach 29, CH-3900 Brig
F: 0041 - 27 - 924 43 05 / E: alpite@rhone.ch Besten Dank!

 

ITE-FAX Nr. 39 Juli/August 1999
 

Initiative Transport Europe (ITE)
Europäische Initiative für menschen- und umweltgerechten Verkehr
c/o Alpen-Initiative, Postfach 29, 3900 CH-Brig
Tel. CH - 27 - 924 22 26; Fax: CH - 27 - 924 43 05; e-mail: alpite@rhone.ch
www.ite-euro.com/ITE

 

Intern

Terminänderung ITE Transitttagung 2000!

Die ITE Transittagung 2000 findet nicht wie angekündigt am 10./11. März sondern am 3./4. März 2000 statt. Die ITE-Generalversammlung findet am Donnerstag, 2. März statt.

Agenda


2.Oktober ITE Aktionstag
Eine leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe für ganz Europa!
6. Oktober EU-Verkehrsministerrat
9./10. Dezember: EU-Verkehrsministerrat
10./11. Dezember Europäischer Rat, Helsinki

Treffen der EU-Regierungschef an dem ein detaillierter Aktionsplan für die Integration des Umweltschutzes in die Verkehrspolitik vorgelegt werden soll.
3./4. März 2000. ITE Transittagung, Chamonix/F

Weitere Termine zum Thema Verkehr: www.alpeninitiative.ch (Termine). Nähere Informationen zu den Terminen falls nicht anders angegeben: Alpen-Initiative, T: 0041-27-924 22 26, F: 43 05, mail: alpite@rhone.ch

Nachrichten


EU-Ministerrat: Finnland plant neue Attacke auf Nachtfahrverbote

Finnland hat die Harmonisierung (sprich Reduzierung) der Nacht- und Wochenendfahrverbote in das Programm für seine EU Präsidentschaft (Juli-Dezember 99) aufgenommen. Die fällige Diskussion des Weissbuches für faire Preise für Infrastrukturbenutzung ist nicht geplant. Dafür steht das Thema Integration der Umwelt in die Verkehrspolitik auf der Tagesordnung.
Infos: Alpen-Initiative, T: 0041-27-924 22 26, F: 43 05, mail: alpite@rhone.ch

EU-Parlament: Neuer Verkehrsausschuss

Der Verkehrssausschuss wurde mit der Neubesetzung des Parlaments um den Bereich Regionalverkehr aufgestockt und umfasst nun 116 Mitglieder. Die Grüne Fraktion hat 2 Mitglieder entsendet, einer davon ist Reinhold Messner. Vorsitzender ist ein konservativer Grieche.
Infos: die Liste aller Mitglieder des Ausschusses kann auf www.europa.eu.int abgerufen werden.

EU-Kommission: Neue Verkehrskommissarin beantwortet Fragen des Parlaments

Die neue EU-Verkehrskommissarin Loyola de Palacio, eine konservative Spanierin, hat ihre Antworten auf die Fragen des Parlaments abgeliefert. Ihre Prioritäten: Liberalisierung der Eisenbahnen, der Entwicklung des Transeuropäischen Netzes, einer besseren Integration der verschiedenen Verkehrsträger, einer Förderung der Intermodalität, eine gemeinsames Tarifsystem für Infrastrukturen und die Umsetzung der betehenden gesetztlichen Bestimmungen. Sensible Gebiete will sie mittels der von ihr angestrebten nachhaltigen Verkehrspolitik schützen, wobei der Verkehrsmarkt nicht gestört werden darf. Wir warten gespannt...
Infos: der volle Text der Antworten von Loyola de Palacio kann auf www.europa.eu.int abgerufen werden

Ungarn: Wegweisendes ungarisches Gerichtsurteil gegen Autobahn

In einem wegweisenden Urteil hat das Budapester Gericht zwei Bürgerinitiativen Recht gegeben, die gegen die Umwelt- und Gesundheitsbelastungen durch den Bau eines Autobahnringes geklagt hatten. In der Begründung des Urteils hielt das Gericht fest, dass die neue Autobahn die Gesundheit von tausenden Bürgerinnen und Bürgern gefährden und wirtschaftliche Schäden verursachen würde. Die Arbeiten an der Autobahn gehen trotz des Urteils weiter.
Infos: Andras Lukacs, Clean Air Action Group Network,; levego@zpok.hu

Alpentunnel I: Wiedereröffnung des Tauerntunnels
Am 28.8. wurde der nach einem Brand am 29. Mai gesperrte Tauerntunnel wiedereröffnet. Die Grünen sprachen sich bei dieser Gelegenheit einmal mehr gegen den Bau eines 2. Fahrtunnels aus.
Infos: Alpen-Initiative, T: 0041-27-924 22 26, F: 43 05, mail: alpite@rhone.ch

Alpentunnel II: Petition gegen die Rückkehr der LKW am Mont Blanc
Die ARSMB (Association pour le respect du Site du Mont Blanc) hat eine Petition gegen die Rückkehr der Lastwagen gestartet, um die Lebensqualität der Bevölkerung vor Ort zu schützen, aber auch um Druck gegen die ständig steigende Lastwagenlawine durch die Alpen im allgemeinen zu machen. Unterschriebene Bögen können bis 30. September eingesandt werden.
Infos: ARSMB, Maison de la Montagne, Place de l'Eglise, F-74400 Chamonix, T: +33-450 54 32 64, www.chamonix.org/arsmb (Ausdrucken von Unterschriftenbögen möglich)

Pyrenäen: Aufatmen im Aspetal, aber wie lange?
Nach der eindrücklichen internationalen Kundgebung im Aspetal am 23. Mai hat die französische Regierung die Bauarbeiten für die überdimensionierte Umfahrung in Bedous, Teil der Transitstrasse durch das Aspetal, vorläufig gestoppt und erklärt, dass die Strassenverbindung (rechtlich) nicht für den internationalen Transitverkehr vorgesehen sei. Damit ist zwar erstmals der Weg für eine Wiederöffnung der Bahnstrecke Pau-Canfranc frei, die Lastwagen werden aber allemal dort fahren, wo man ihnen schöne Strassen hinbaut. Umweltorganisationen warten also gespannt, ob die schönen Worte auch zu einem endgültigen Stopp der verkehrsfördernden Umfahrung von Bedous führen werden.
Infos: Collectif Alternatives Somport, B.P: 31, F-64404 Oloron Ste Marie, T: +33-5-59 39 41 45, F: +33-5 59 39 90 13, mail: somport@aol.com

Schweiz: Schicksalstage für die Entwicklung des Transitverkehr
Das Schweizer Parlament wird am Di 31. August und Donnerstag 2. September über flankierende Massnahmen zum Landverkehrsvertrag EU-Schweiz abstimmen. Zwei Drittel der Schweizer Bevölkerung würden laut Umfragen die Verträge mit der EU nur dann akzeptieren, wenn sie mit effizienten Massnahmen gegen den Lastwagenverkehr gekoppelt sind. Die Umweltorganisationen Alpen-Initiative, Greenpeace und WWF haben in einer gemeinsamen Pressekonferenz am 13. August angekündigt nur dann auf eine Bekämpfung des Landverkehrsvertrags zu verzichten, wenn das Parlament die verbindliche Verlagerung des gesamten Transitverkehrs bis 2007 und ausreichende für die Bahn beschliesst.
Infos: Alpen-Initiative, T: 0041-27-924 22 26, F: 43 05, mail: alpite@rhone.ch

Frankreich: Schwere Kritik des Rechnungshofes an den Autobahnen
Der jüngste Bericht des französischen Rechnungshofes zu den französischen Autobahnen lässt kein gutes Haar an deren Finanzierungssystem. Kein Wunder, werden doch in vielen Fällen auch dann Autobahnen gebaut, wenn billigere Strassenvarianten wirtschaftlich vorzuziehen werden und die Schulden der Autobahngesellschaften gehen mittlerweile in Milliardenhöhe.
Infos: Alpen-Initiative, T: 0041-27-924 22 26, F: 43 05, mail: alpite@rhone.ch

Frankreich: Etappensieg für die Transitgegner in den Vogesen
Das Verwaltungsgericht von Strassburg hat in seiner Sitzung vom 1. Juli die Entscheidung für den Bau der Umfahrungsstrasse RN66 annuliert und den Staat zu einer Schadenersatzzahlung von FF 3000.- an die Umweltschutzorganisation Thur Ecologie & Transports verurteilt. Damit wurde ein wichtiger Etappensieg gegen die Transitroute Mailand-Rotterdam erzielt:
Infos: Daniel Walter, Thur Ecologie & Transports, T: +33-3 89 82 14 75, F: +33-3-89 37 04 80

Österreich: Verkehrsminister Einem kündigt grossräumiger Überholverbot für LKW an
Nach der erfolgreichen Einführung des LKW-Überholverbots auf der gesamten Brennerautobahn plant Einem das Verbot nun auf sämtliche österreichische Autobahnen auszudehnen. Die Gendarmerie hat mit dem Überholverbot gute Erfahrungen gemacht, die Frächterlobby ist - was nicht überrascht - wenig begeistert.
Infos: Maria Hilber, Initiative für ein lebenswertes Wipptal, T/F: +43-5272-6440

Publikationen:

Abschlussbericht zur Schätzung der Kosten des Verkehrs

Der zweite Bericht der von der EU-Kommission zum Thema Kostenwahrheit eingesetzten ExpertInnengruppe. Neben dem Schlussbericht gibt es auch noch 4 Einzelberichte der Arbeitsgruppen Infrastrukturkosten, Staukosten, Umweltkosten und Unfallkosten, diese sindallerdings nur auf Englisch verfügbar.
Bezug: Alpen-Initiative, Postfach 29, CH-3900 Brig, T: 0041-27-924 22 26, F: 43 05, mail: alpite@rhone.ch

Transport and the Economy.

Bericht des Standing Committee on Trunk Road Assessment mit sehr interessanten Aussagen zum Thema neue Strassen und Wirtschaftswachstum.
Bezug: Eine Zusammenfassung des Berichts (englisch) kann auf www.roads.detr.gov.uk/ abgerufen oder bei der Alpen-Initiative angefordert werden.

Medizin und Umwelt in Österreich.

Sehr interessante Beiträge der Tagung anlässlich des 10-Jahres-Jubiläums der Ärzte für Umweltschutz.
Bezug: Ärzte für eine gesunde Umwelt, T/F: +43-512-56 68 90; mail: aegu@magnet.at

Bitte schickt Eure Meldungen für den nächsten Fax bis 15. September an:
Alpen-Initiative, Redaktion ITE-Fax, Postfach 29, CH-3900 Brig
F: 0041 - 27 - 924 43 05 / E: alpite@rhone.ch Besten Dank!

 

ITE-FAX Nr. 38 Mai/Juni 1999

Initiative Transport Europe (ITE)
Europäische Initiative für menschen- und umweltgerechten Verkehr
c/o Alpen-Initiative, Postfach 29, 3900 CH-Brig
Tel. CH - 27 - 924 22 26; Fax: CH - 27 - 924 43 05; e-mail: alpite@rhone.ch
www.ite-euro.com/ITE

Intern


Mont Blanc, Tauern

Der ITE-Vorstand hat als Reaktion auf die Mont-Blanc Katastrophe einen Aktionsplan ausgearbeitet und ihn an den franzöischen Verkehrminiter Gayssot weitergeleitet .

9. März: ITE Generalversammlung 2000, Chamonix/F

Agenda

14. August Feuer in den Alpen, alpenweit
1. Oktober ITE Aktionstag
6. Oktober EU-Verkehrsministerrat
9./10. Dezember: EU-Verkehrsministerrat
10./11. Dezember Europäischer Rat, Helsinki

Treffen der EU-Regierungschef an dem ein detaillierter Aktionsplan für die Integration des Umweltschutzes in die Verkehrspolitik vorgelegt werden soll.
10./11. März 2000 7. ITE Transittagung, Chamonix/F, Martigny/CH
Nähere Informationen und Kontaktadressen zu den Veranstaltungen und weitere Termine: www.alpeninitiative.ch (Termine) und Renate Zauner, T: 0041-27-924 22 26, F: 43 05, alpite@rhone.ch

Nachrichten


EU und Verkehr: Neue Kompetenzen für EU-Parlament

Am 1. Mai ist der Amsterdamer Vertrag in Kraft getreten. Das EU-Parlament hat nun in Verkehrsangelegenheiten genauso viel mitzureden wie der Verkehrsministerrat. Ausserdem entscheidet der Verkehrsministerrat nun nicht mehr einstimmig, sondern mit qualifizierter Mehrheit.
Info: Alpen-Initiative, T: 0041-27-924 22 26, F: 43 05, mail:

Internationale Grosskundgebung in den Pyrenäen

?ber 3000 Personen haben am 23. Mai an Kundgebung gegen den Bau einer Transitstrasse durch das Aspetal in den Pyrenäen teilgenommen. Nach der eindrücklichen Demonstration und der intensiven Arbeit französischer Umweltgruppen wurden der für 31. Mai geplante Beginn der Bauarbeiten an einem Teilstück der Strasse vorläufig verschoben. Dafür wird im Baskenland - etwas weiter im Westen - ganz eifrig an einer weiteren Autobahn durch die Pyrenäen geplant.
Info: Alpen-Initiative, T: 0041-27-924 22 26, F: 43 05

Österreich: Autobahnwahn die Zweite

Die ?sterreichische Regierung hat nach dem Brand im Tauerntunnel nicht nur den Bau von diversen zweiten Fahrtunnels beschlossen sondern auch gleich noch den Bau diverser Autobahnen.
Reinhard Gschôpf, Alpenkonvention, T: 0043-1-40113 34, F: 50, mail: gschoepf.cipra@oegnu.or.at

Unerträgliche Situation am Fréjus nach Sperre Mont Blanc

Das VallÈe de la Maurienne und der FrÈjustunnel werden seit der Sperre des Mont Blanc Tunnels von bis zu 6000 Lastwagen t‰glich gequert. Die betroffene Bevölkerung fordert Sofortmassnahmen zur Verlagerung des Verkehrs auf die Schiene und hat dem auch mit Protestaktionen Nachdruck verliehen.
Info: Annie Coulombet, T: 0033-4-79 56 57 40

Lancierung einer Petition für eine leistungsabh‰ngige Schwerverkehrsabgabe
ITE hat gemeinsam mit anderen Organisationen eine Petition an das EU-Parlament für die europaweite Einf¸hrung einer leistungsabh‰ngigen Schwerverkehrsabgabe lanciert. Wir bitten Euch die Petition zu unterschreiben und an möglichst viele Gruppen, Organisationen, Büros etc. weiterzuleiten.
Informationen und Petitionsformulare: Heike Aghte, T/F. 0049-8035-4653 und bei ITE

Schweiz: Ringen um griffige Begleitmassnahmen zum Landverkehrsabkommen mit der EU

Die Verkehrskommission des Nationalrates hat am 18. Mai über schweizerische Begleitmassnahmen zur Abwendung der aufgrund des im Dezember 1998 mit der EU abgeschlossenen Landverkehrsvertrages diskutiert. Dabei wurden einige Forderungen der Umweltorganisationen aufgegriffen, die Position der zweiten Kammer des Parlaments, des Ständerates, lässt allerdings bislang mehr als zu wünschen übrig. Die Schweizer Umweltorganisationen machen nun für die Abstimmung im Parlament mobil.
Info: Alpen-Initiative, T: 0041-27-924 22 26, F: 43 05, mail:

WHO verabschiedet Charta ¸ber Verkehr und Gesundheit
Die WHO hat an ihrer Ministerkonferenz vom 16.-18.6. eine Charta ¸ber Verkehr, Umwelt und Gesundheit verabschiedet und beschlossen eine Arbeitsgruppe zur Prüfung der Notwendigkeit einer verbindliche Konvention zu diesem Thema einzusetzen.
Info: Gaudenz Silberschmidt, T: 0041-24-441 56 50, mail: gs@isde.org

Publikationen:

"Vorschlag der CIPRA zum Verkehrsprotokoll der Alpenkonvention", CIPRA International
Bezug: CIPRA International, Im Bretscha 22, FL-9494 Schaan, T: +423-237 40 30, F: +423-237 40 31, mail: oder direkt von der Homepage: www.cipra.org

"Response to the Commission Communication on the Common Transport Policy: Perspectives for the Future" , T&E 99/5, Bezug: T&E, Bd. de Waterloo 34, B-1000 Brussels, T: +32-2-502 99 09, F:+32-2-502 99 08, mail: t+e@arcadis.be

"Health costs due to Road Traffic-related Air Pollution, An impact assesssment project of Austria, France and Switzerland", WHO Juni 1999
In der im Auftrag der WHO erstellten Fallstudie enthält so interessante Berechnungen wie z.B die Zahl der Todesfälle durch Luftverschmutzung und eine Quantifizierung der Gesundskosten des Verkehr.
Bezug: EDMZ, CH-3000 Bern, Synthesis Report: 801.633e, PM10 exposure: 801.630e, Air Pollution Attribuable Cases: 801.631e, Economic Evaluation 801.632e

Bitte schickt Eure Meldungen für den nächsten Fax bis 15. August an:
ITE-Fax, Postfach 29, CH-3900 BrigF: 0041 - 27 - 924 43 05 / E: alpite@rhone.ch Besten Dank!
 

 

ITE-FAX Nr. 37 März/April 1999

Initiative Transport Europe (ITE)
Europäische Initiative für menschen- und umweltgerechten Verkehr
c/o Alpen-Initiative, Postfach 29, 3900 CH-Brig
Tel. CH - 27 - 924 22 26; Fax: CH - 27 - 924 43 05; e-mail: alpite@rhone.ch
www.ite-euro.com/ITE

Intern

ITE-Jahresversammlung und 5. Internationale Transittagung in Arles, 25.-27.2.99
Die Generalversammlung wählte einen 7-köpfigen Vorstand mit VertreterInnen aus Österreich, Deutschland, Schweiz, Italien und Frankreich. Der Aktionstag 99 wird am 2. Oktober stattfinden, als Ort für die Transittagung 2000 wurde die Mont-Blanc-Region ausgewählt.
Die ITE-Tagung wurde von mehr als 100 Personen aus Frankreich, Österreich, Italien, Deutschland und Italien besucht.

Agenda



13.-16. Mai Lebenslust statt Autofrust – 12. Bürgerinitiativen-Verkehrskongress Köln/D
Info: Umkehr e.V., mail: info@umkehr.de
22./23. Mai Internationale Kundgebung im Vallée d'Aspe in den Pyrenäen
Info: Greenpeace France, T +33-1-53 43 85 85
29. Mai Medizin und Umwelt in Österreich, Innsbruck
U.a. zur integrierten Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit von Verkehrsprojekten
Info: Ärzte für Umweltschutz, T/F: 0043-512-56 68 90, mail: aegu@magnet.at
16.-18. Juni WHO-Gesundheitskonferenz: Charta Gesundheit und Verkehr
Info: Alpen-Initiative, T: 0041-27-924 22 26, F: 43 05, mail: alpite@rhone.ch
17.-18. Juni EU-Verkehrsministerrat, Luxemburg
2. Oktober ITE Aktionstag
9./10. Dezember: EU-Verkehrsministerrat
10./11. Dezember Europäischer Rat von Helsinki
Treffen der EU-Regierungschef an dem ein detaillierter Aktionsplan für die Integration des Umweltschutzes in die Verkehrspolitik vorgelegt werden soll.
Info: Alpen-Initiative, T: 0041-27-924 22 26, F: 43 05, mail: alpite@rhone.ch

Nähere Informationen und Kontaktadressen zu den Veranstaltungen und weitere Termine zum Thema Verkehr: www.alpeninitiative.ch (Termine)

Nachrichten

EU-Parlament: Hearing zur Fahrverbotsharmonisierung

Am 22. April fand im Verkehrsausschuss des EU-Parlaments ein Experten-Hearing zur Fahrverbotsharmonisierung statt. Neben den Umweltverbänden sprachen sich auch die Automobilverbände für eine Beibehaltung der LKW-Fahrverbote aus.
Info: Alpen-Initiative, T: 0041-27-924 22 26, F: 43 05, mail: alpite@rhone.ch

Tirol: ÖVP verliert absolute Mehrheit

Bei den Landtagswahlen im Bundesland Tirol am 7. März verliert die konservative ÖVP die absolute Mehrheit. Auch die Grünen verlieren. Es wird eine ÖVP-SPÖ-Koalition gebildet.
Info: Alpen-Initiative, T: 0041-27-924 22 26, F: 43 05, mail: alpite@rhone.ch

Wien: Autobahnwahn im Wirtschaftsministerium

Der österreichische Wirtschaftsminister Farnleitner (ÖVP) veröffentlicht wenige Monate nach der Veröffentlichung des Masterplans von Verkehrsminister Einem (SPÖ), einen «Gegen-Plan». Im Gegensatz zu Einem, der v.a. die Verbesserung der Schieneninfrastruktur vorsah, setzt Farnleitner auf den massiven Ausbau von Autobahnen.
Info: Alpen-Initiative, T: 0041-27-924 22 26, F: 43 05, mail: alpite@rhone.ch

Schweiz: Umweltorganisationen fordern Massnahmen gegen drohende Transitlawine

Die Schweizer Verkehrs- und Umweltorganisationen fordern verbindliche, jährliche Verlagerungszahlen, um die Umsetzung der Alpen-Initiative bis zum Jahr 2005 sicherzustellen und die durch den Landverkehrsvertrag EU-Schweiz drohende Verkehrslawine zu verhindern.
Info: Alpen-Initiative, T: 0041-27-924 22 26, F: 43 05, mail: alpite@rhone.ch

Publikationen:

«Die Alpen im Treibhaus.
Auswirkungen des Klimawandels auf die Alpen», Erwin Mayer, Greenpeace Österreich/Schweiz/Deutschland, 1998
Bezug: Greenpeace Österreich, T:+43-1-545 45 80, F: +43-1-545 45 88, mail: greenpeace@inmedias.at

«Gnadenlos verraten und verkauft.»
Fritz Gurgiser, Transitforum Austria-Tirol. ATS 120.-
Fakten zum Brennertransit: Versprechungen vs. reelle Entwicklung, zahlreiche Abb.
Bezug: Transitforum Austria-Tirol, T/F: +43-512-57 95 60, mail: transitforum@netway.at

«Communication from the Commission on interoperable electronic fee collection systems in Europe», COM (1998) 795 final

Eine Mitteilung der Kommission über Voraussetzungen und Fördermöglichkeiten einer europaweiten Interoperabilität/Kompatibiltät der elektronischen Erfassung von Kilometerabgaben.
Bezug: Alpen-Initiative, T: 0041-27-924 22 26, F: 43 05, mail: alpite@rhone.ch

Mitteilung Kohäsion und Verkehr

Gibt einen sehr guten Überblick über den momentanen Diskussionsstand in der EU bzgl. des Zusammenhanges von Verkehrsinfrastrukturbau und Wirtschaftsentwicklung.
Bezug: Alpen-Initiative, T: 0041-27-924 22 26, F: 43 05, mail: alpite@rhone.ch,

«Das EU-Umwelthandbuch», Simone Lughofer und Christopher Lamport, 295 S.

Für unentbehrlicher Ratgeber für alle die EU-Entscheidungen möglichst effizient beeinflussen und das Feld in Brüssel nicht einfach den Industrie-Lobbyisten überlassen wollen.
Bezug: Raabe-Verlag, T: +49-228-97020-0, F: +49-228-97020-10, mail: info@raabe.bonn.com

Bitte schickt Eure Meldungen für den nächsten Fax bis 15.
Mai an:Alpen-Initiative, Redaktion ITE-Fax, Postfach 29, CH-3900 Brig
F: 0041 - 27 - 924 43 05 / E: alpite@rhone.ch Besten Dank!
AUS AKTUELLEM ANLASS 1:
 


KURZINFO EU-WEISSBUCH FÜR INFRASTRUKTUR KOSTEN

Ausgangslage

Die Europäische Kommission hat 1995 das Grünbuch «Faire und effiziente Preise im Verkehr» veröffentlicht. Dessen Vorschläge zur Internalisierung externer Kosten eingefordert wurden im Juli 1998 im Weissbuches «Faire Preise für Infrastrukturbenutzung» konkretisiert. Es sieht eine EU-weite Vereinheitlichung von Infrastrukturabgaben auf Grundlage des Verursacherprinzips (Kilometersteuer) und die Internalisierung externer Kosten vor.
Das Parlament hat am 16. April 1999 seine Stellungnahme zum Weissbuch verabschiedet. In dem Bericht der EU-Parlaments wird der von der Kommission eingeschlagene Weg begrüsst und seine möglichst rasche Umsetzung eingefordert. Das Parlament fordert u.a. die Differenzierung der Abgaben nach Schadstoffausstoss, die Verwendung der Gebühreneinnahmen für die Verringerung externer Schäden, eine umfassende Kontrolle der Sozialvorschriften im Strassenverkehr und setzt sich dafür ein, dass in sensiblen Regionen höhere Gebühren erhoben werden können.
Der Ball liegt nun beim EU-Rat. Wenn der von der Kommission im Weissbuch erarbeitete Zeitplan eingehalten werden soll, muss das Weissbuch möglichst umgehend von den VerkehrsministerInnen an einem EU-Verkehrsministerrat diskutiert werden.

Zeitplan der Europäischen Kommission

1998-2000: Entwicklung einer gemeinsamen Methodik zur Ermittlung von Grenzkosten für alle Verkehrsarten
2001-2004: EU-weite Einführung von kompatiblen Gebührensystemen für alle Verkehrsträger (Deckung von Infrastrukturkosten und. externen Kosten)
nach 2004: harmonisierte Grundsätze für die Gebührenerhebung (selbes System für alle – die Gebührenhöhe kann variieren)
Grundforderungen aus Umweltsicht
Die Tatsache, dass der Verkehr externe Kosten in Milliardenhöhe verursacht ist heute unbestritten. Jetzt geht es darum, umzusetzten und sich nicht mehr über Kommastellen zu streiten. Die zeitabhängigen Abgaben (Eurovignette etc.) müssen umgehend durch verursachergerechte, kilometerabhängige Abgaben ersetzt werden. Wir wollen
1. flächendeckende Abgaben in ausreichende Höhe (alle externen Kosten!)
2. Differenzierung nach Schadstoffaustoss, Tageszeit (Nacht) und Ort (sensible Gebiete)
3. Verwendung der Abgaben für eine dauerhaft tragbare Mobilität (z.B. vorsorgende Vermeidung von externen Kosten durch Bahnausbau)

Das könnt Ihr tun

· Eure Regierung auffordern, dass sie sich dafür einsetzt, dass die finnische Präsidentschaft (Juli-Dezember 99) das Weissbuch auf ihre Tagesordnung setzt
· direkt in Finnland lobbyieren, falls ihr dort Kontakte habt
· die LSVA-Petition an das EU-Parlament unterschreiben (Heike Aghte T/F: +49-8035-4653)

Unterlagen und Infos:
Renate Zauner, Alpen-Initiative, Postfach 29, CH-3900 Brig, T: 0041-27-924 22 26, F: 43 05, mail: alpite@rhone.ch
AUS AKTUELLEM ANLASS 2
 

KURZINFO MONT BLANC

Ausgangslage

Am 24. März gerät im Mont-Blanc-Tunnel ein mit Margarine und Mehl beladener Lastwagen aus Belgien in Brand. Der Brand fordert an die 41 Todesopfer. Der Tunnel bleibt vorerst auf Monate geschlossen. Der Verkehr weicht grösstenteils auf umliegende Strassenpässe aus (Fréjus/F, Grand St. Bernard/CH).
Der Bürgermeister von Chamonix und die lokalen Umweltorganisationen fordern als Reaktion auf die Katastrophe eine Sperre des Tunnel für den überregionalen Schwerverkehr und die Verlagerung des Langstreckenverkehrs auf die Schiene. Letzteres wird auch vom französischen Verkehrsminsiter Gayssot unterstützt. Schweizer Umweltorganisationen verweisen auf die freien Kapazitäten in der Schweiz und fordern ebenfalls eine Verlagerung auf die Schiene anstatt auf andere Strassen.

Verlagerung auf die Bahn ist möglich und nötig

Grundsätzlich bestehen v.a. im Wagenladungsverkehr und im unbegleiteten kombinierten Vekrehr freie Kapazitäten. Der Huckepackverkehr (ROLA) ist die teuerste Transportmöglichkeit per Bahn, nur auf wenigen Alpenstrecken sinnvoll und solllte daher nur an ausgewählten Strecken forciert werden. Empfehlenswerter ist es, Engpässe auf bestehenden Strecken zu beseitigen (Wiedereröffnung stillgelegter Teilstrecken, Ausbau und Modernisierung) und die Verladekapazitäten auszubauen und zu diversifvizieren.

Grundforderungen aus Umweltsicht

Nach der Sperre des Mont Blanc Tunnels müssen Politik und Bahnen zeigen, dass es ihnen mit der Verlagerung auf die Bahn ernst ist:
· zusätzliche Züge über Alternativstrecken, wie z.B. den Gotthard
· Ausbau und Modernisierung bestehender Strecken, v.a. in Frankreich,
· Verbesserung der Verlademöglichkeiten für den kombinierten Verkehr (Ausbau der Terminals, modernes Rollmaterial, z.B. Taschenwagen)

Das könnt Ihr tun

Druck machen bei Verkehrsministerium und Bahn in Schweiz und Frankreich für
· Sofort-Angebote an die Frächter für den Bahntransport
· umgehender Ausbau und Modernisierung bestehender Strecken, v.a. in Frankreich
· rasche Verbesserung der Verlademöglichkeiten für den kombinierten Verkehr

Unterlagen:

«Verkehrs-Grossprojekte – Alternativen zu neuen grossen Verkehrsprojekten», Helmuth Moroder, in: Alpenreport (1998), Paul Haupt Verlag, Bern, ISBN 3-258-05672-2, SFr. 38.-

Informationen

Frankreich: Martin Graf, Alprail, T: +41-22-348 55 48, F: +41-22-740 08 82
Schweiz: Alf Arnold Rosenkranz, T: +41-41-870 97 85, F: +41-41-870 97 88, mail: alpeninitiative@bluewin.ch
Region Mont Blanc: Denys Roulin, T: +41-27-776 20 35, F: +41-27-776 20 45, mail: info@deny.ch
 

ITE-FAX Nr. 36 Jänner/Februar 1999

Initiative Transport Europe (ITE)
Europäische Initiative für menschen- und umweltgerechten Verkehr
c/o Alpen-Initiative, Postfach 29, 3900 CH-Brig
Tel. CH - 27 - 924 22 26; Fax: CH - 27 - 924 43 05; e-mail: alpite@rhone.ch
www.ite-euro.com/ITE


 

Intern

EU: Abstimmung über Fahrverbotsharmonisierung verschoben

Die Abstimmung über die Vorlage der EU-Kommission zur Beschränkung der Fahrverbote ist wegen der zahlreichen widersprüchlichen Änderungsanträge verschoben worden. Im April findet ein ExpertInnenhearing statt, eine Abstimmung über die Vorlage vor der nächsten Legislaturperiode ist unwahrscheinlich. Ein herzlicher Dank an all jene, die Ihre Proteste bei den ParliamentarierInnen deponiert haben und so zu diesem Teilerfolg beigetragen haben.
Infos: Renate Zauner, Alpen-Initiative, Tel. 0041-27-924 22 26, Fax 924 43 05, e-mail: alpite@rhone.ch

25. Februar 1999: ITE-Generalversammlung in Arles-sur-Rhone, F

Agenda

19. Februar 1999: Mit der Natur rechnen II, Transitforum Austria-Tirol, Innsbruck

26.-27. Februar 1999: 5. ITE Transittagung, Arles-sur-Rhone
Themen: Regionalwirtschaft, Vekehrsinfrastrukturprojeke, Bürgerbeteiligung sowie Stand und Perspektiven der EU-Verkehrspolitik (Schwerpunkt LSVA)
Organisation: FARE SUD
Das Programm der Tagung liegt dem Fax bei

29. März: EU-Verkehrsministerrat, Brüssel
20. April: Tagung der europäischen Grünen, Chamonix
13./16. Mai: Lebenslust statt Autofrust–12. Bürgerinitiativen-Verkehrskongress, Köln
22./23. Mai Kundgebung im Vallée d'Aspe, Pyrenäen
17./18.6 . EU-Verkehrsminsiterrat, Luxemburg

Nachrichten


Pyrenäen: Licht am Ende des Tunnels?
In einem Entscheid des französischen Höchstgerichts wurde Ende letzten Jahres in einem Entscheid einer Teilstrecke des Transitstrassenprojekts durch die Pyrenäen der öffentlichen Nutzen abgesprochen. Verein Das Collectif Alternatives Somport un das Komitee für die Wiedereröffnung der Bahnlinie Pau- Somportpass (CRELOC) fordern die sofortige Einstellung der Strassenarbeiten. Am 22./23. Mai ist eine Kundgebung gegen den Bau von Transitstrassen durch die Pyrenäen und für die Wiederöffnung der Bahnlinie durch die Pyrenäen geplant.
Info: Denys Roulin, Initiative des Alpes, Tel. 0041-27-776 20 35, Fax 776 20 45

Brenner und Gotthard: Kein Ende des Verkehrswachstums in Sicht
1998 ist der Gütertransit über den Brenner gegenüber dem Vorjahr erneut um 6 Prozent gewachsen. Die Anzahl der Lastwagen mit mehr als drei Achsen stieg um 70.000 auf 1.226 Millionen. Der Gütertransit per Bahn hingegen stagniert seit 4 Jahren. Auch aus der Schweiz gibt es ähnlich schlechte Nachrichten: am Gotthard nahm der Schwerverkehr 1998 um 5,6 Prozent zu und hat erstmals die Millionengrenze überschritten.
Infos: Renate Zauner, Alpen-Initiative, Tel. 0041-27-924 22 26, Fax 43 05, mail: alpite@rhone.ch

Mont Blanc: Drei Länder kämpfen gemeinsam für nachhaltigen Verkehr
13 Organisationen aus Frankreich, Italien und der Schweiz haben sich zu einem Dachverband zum Schutz des Mont Blanc (FEMB) zusammengeschlossen. Der FEMB hat sich eine nachhaltige Entwicklung in der Region Mont Blanc zum Ziel gesetzt, mit Schwerpunkt Verkehr.
Info: Denys Roulin, Initiative des Alpes, Tel. 0041-27-776 20 35, Fax 776 20 45

Savoien: Gemeinsam für nachhaltigen Verkehr
Die Grünen von Savoyen haben sich am 14. Jänner und am 4. Februar mit Vertreter von Umwelt- und Verkehrsorgansationen aus Frankreich und der Schweiz getroffen und gemeinsame Schritte für die Förderung der Bahn und der Förderung der Mobilität aller Teile der Bevölkerung besprochen. Weitere Treffen sind geplant.
Info: Denys Roulin, Initiative des Alpes, Tel. 0041-27-776 20 35, Fax 776 20 45

T&E fordert «nachhaltige» Massnahmen während deutscher EU-Präsidentschaft
T&E hat die Verkehrsminister der EU und Deutschland aufgefordert, die deutschen Präsidentschaft zu nutzen, um wichtige, überfällige Schritte in Richtung nachhaltige Verkehrspolitik zu setzen. Von zentraler Bedeutung ist hier die Erarbeitung eines konkreten und verbindlichen Aktionsplans für die Integration von Umweltzielen in die Verkehrspolitik. Weitere Punkte sind u.a. die Einführung von fairen Preisen im Verkehr, d.h. die Umsetzung der Ziele des von der Kommission im Vorjahr vorgelegten Weissbuches über Preise für die Infrastrukturbenutzung und die Überarbeitung der Kriterien für die Transeuropäischen Verkehrsnetzwerke (TENs).
Die Broschüre kann bei T&E bezogen werden (siehe unten)

Publikationen:

Verkehrte Koalitionsvereinbarungen – Gibt es unter Rot-Grün eine Verkehrswende?

In der neuesten Ausgabe des «InformationsDienstes Verkehr (IDV)» werden sämtliche Passagen des Koalitionsvertrages zwischen SPD und Bündnis90/Die Grünen zum Thema Verkehr und Umwelt vorgestellt und kommentiert.
Bezug: Arbeitskreis Verkehr und Umwelt, UMKEHR e.V., Exerzierstr. 20, D-13 357 Berlin, Tel. 0049-30-492-7473, Fax –7972; DM 8.- (in Briefmarken oder gegen Rechnung)

Memorandum on Transport and the Environment to the Council of Ministers and the German Presidency

Bezug: T&E, Tel. 0032-2-502 99 09, Fax 0032-2-502 99 08


Bitte schickt Eure Meldungen für den nächsten Fax bis 10. März an:Alpen-Initiative, Redaktion ITE-Fax, Postfach 29, CH-3900 Brig
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Initiative Transport Europe - European Transport Initiative - Iniziativa Europea dei Trasporti - Europäische Verkehrsinitiative

15.5.2003