Home
Organizzazione
Obiettivi
Membri
Attività ITE
Newsletter/Fax
Informazioni
Contatto
Discussione
Cerca
Links
Deutsch
English
Français

Alpenachsen

Die Strassenachsen durch die Alpen

Modernste Strassen über alle Berge

Zu Beginn des 19. Jahrhundert wurden zahlreiche historische Passwege zu fahrbaren Strassen ausgebaut und von Pferdekutschen rege benutzt. Der Eisenbahnbau brachte dann den Passverkehr weitgehend zum Erliegen. Erst mit dem Siegszug des motorisierten Verkehrs im 20. Jahrhundert rückten die Alpenübergänge erneut ins Aktionsfeld der Politiker und Ingenieure. 1972 wurde die Brenner-Strasse als erste druchgehende alpenquerende Autobahn dem Verkehr übergeben. Im September 1980 folgte die Eröffnung der Gotthardautobahn. Allerdings verfügt der Strassentunnel (16,3 Kilometer) nur über eine Röhre mit zwei Fahrspuren. Auch die übrigen Strassentunnels in den Alpen sind zweispurig: Fréjus/Mont Cenis (12,9 km), Grosser St. Bernhard (5,8 km), San Bernadino (6,6 km), Tauern (5,4 km) und Pyhrn (8,3 km). Die Zufahrtsstrecken zu den Strassentunnels sind teilweise vierspurig angelegt. Für die meisten zweispurigen Abschnitte und für die Tunnels bestehen Ausbauprojekte.

Quelle: Alpen-Initiative: Es kocht in den Alpen. Was Transitverkehr und KöchInnen in den Alpen anrichten, Zürich 1992

 

Die Eisenbahnachsen durch die Alpen

Bahnen durchbohren die Alpen

Im Jahr 1867 überquerte zum ersten Mal ein Zug die Alpen. Die Eisenbahn über den Brenner zwischen Österreich und Italien nützte den niedrigsten Übergang in den Zentralalpen (1379 Meter ü. M.) und konnte ohne aufwendige Tunnelbauten erstellt werden.

Vier Jahre später, im Herbst 1871, wurde der erste Eisenbahntunnel durch die Alpen feierlich eröffnet: der 13,6 Kilometer lange Fréjus-Tunnel zwischen dem französischen Modane und dem italienischen Bardonnechia in der Nähe des Mont Cenis, eines historischen Passübergangs in den Grajischen Alpen.

Im Jahr 1882 ging der Gotthardtunnel mit einer Länge von 15 Kilometern in Betrieb. Nach der Jahrhundertwende folgten die Tunnelbauten am Lötschberg (14,6 km) und Simplon (19,8 km), welche gleich zwei Alpenketten durchbohrten.

Neben den vier grossen gibt es ebenso viele kleine alpenquerende Eisenbahnstrecken: Tenda, Bernina, Tauern und Pyhrn. Am Ausgang des 20. Jahrhunderts planen Frankreich/Italien (Mont Cenis), Deutschland/Österreich/Italien (Brenner) und die Schweiz (Gotthard und Lötschberg) auf den vier wichtigsten Achsen neue Eisenbahn-Basistunnels. Die Tunnels ohne grosse Steigungen und Gefälle sollen die Fahrzeiten für Passagiere wesentlich verkürzen und die Kapazitäten für den Gütertransport erhöhen.

Quelle: Alpen-Initiative: Es kocht in den Alpen. Was Transitverkehr und KöchInnen in den Alpen anrichten, Zürich 1992

Zurück
 

 


Initiative Transport Europe - European Transport Initiative - Iniziativa Europea delle Trasport - Europäische Verkehrsinitiative

If any questions or uncertainties related to the website appear, please contact support@ite-euro.com

14.3.2003